Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

rente

Logo https://thema.verdi.de/rente

Vor über 150 Jahren haben sich die arbeitenden Menschen in Gewerkschaften zusammengeschlossen und dafür gekämpft, dass sie im Alter abgesichert sind.
Dafür fechten die Gewerkschaften bis heute. Denn die Rente muss für ein gutes Leben reichen. 
Auch Morgen.

EINE MULTIMEDIA-DOKUMENTATION

Zum Anfang

Wenn Unternehmen ihre Beschäftigten richtig gut bezahlen, dann sind die Einnahmen der gesetzlichen Rentenkasse so gut, dass sie für alle Rentnerinnen und Rentner eine Rente auszahlen kann, die zum Leben und ein wenig mehr reicht.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten

Die Wirkungen der Rentenreform von 2001 sind bereits heute bei vielen Rentnerinnen und Rentnern voll spürbar.

Video öffnen

Zum Anfang

Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in den Arbeiterfamilien blanke Not, wenn im Alter oder wegen Invalidität die Arbeitskraft zur Lohnarbeit nicht mehr reichte. Dann waren sie angewiesen auf Almosen und gnädige Wohltätigkeit.

Zum Anfang

... gründeten Mitte des 19. Jahrhunderts die erste gewerkschaftliche Unterstützungskasse, eine Invaliden- und Witwenkasse. Das war Selbsthilfe, die Gewerkschaften setzten auf die Solidarität der Gemeinschaft.

Zum Anfang

Im Jahr 1889 verabschiedete der Reichstag unter Reichskanzler Otto von Bismarck ein "Gesetz, betreffend die Invaliditäts- und Altersversicherung". Das Gesetz war damals lediglich als „Sicherheitszuschuss zum Lebensjahrunterhalt“ gedacht.

Anspruch darauf hatten nur diejenigen, die das 70. Lebensjahr erreichten. Die Lebenserwartung der Männer und Frauen betrug damals keine 50 Jahre.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten

Das Bismarcksche Gesetz linderte aber nicht die Not.

Mehr und mehr Berufsgruppen schlossen sich zusammen, gründeten ihre Verbände und ihre gewerkschaftlichen Solidarkassen – auch für die Rente im Alter.
Eingeführt wurden:

1911 die Angestelltenversicherung und für Arbeiterfamilien die Hinterbliebenenrente für Witwen und Waisen

1916 der Rentenanspruch ab dem 65. Lebensjahr für alle abhängig Beschäftigten

Video öffnen

Zum Anfang

... zerschlugen die Nationalsozialisten die freien Gewerkschaften und raubten ihr Vermögen, zu dem auch die gewerkschaftlichen Solidarkassen zählten.

Die hatten die Gewerkschaften auch in schwersten Zeiten wie dem Ersten Weltkrieg und der Inflation in der Weimarer Republik stetig fortführen können.

Zum Anfang

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 setzten sich die Gewerkschaften vorrangig für eine Neuordnung der gesetzlichen Rentenversicherung ein mit dem Ziel:

"Der Arbeiter und Angestellte, der während seines ganzen Arbeitslebens Beiträge zu einer Rentenversicherung gezahlt hat, erwirbt damit das Recht auf eine ausreichende Rente."

Deutscher Gewerkschaftsbund, DGB, 1955

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten

Mit der Rentenreform von 1957 unter Bundeskanzler Konrad Adenauer, CDU, wurde ein grundlegender Wechsel in der Rentenpolitik eingeleitet: Statt lediglich ein „Zuschuss zum Lebensunterhalt im Alter“ zu sein, war erstmals von „Rente als Lohnersatz“ die Rede.

Damals wurde ausdrücklich ein Rentenniveau in Höhe von 60 Prozent der durchschnittlichen Bruttoeinkommen angestrebt.

Video öffnen

Zum Anfang

Rente pageflow s22
Vollbild



Erst eine weitere Rentenreform im Jahr 2001 brachte den folgenschweren Kurswechsel:


Fortan sollte nicht mehr die Sicherung des Lebensstandards im Alter oberste Priorität haben, sondern die Stabilität der Rentenbeiträge.

Damit verbunden war und ist die systematische Senkung des Rentenniveaus.

Rente pageflow s22
Schließen
Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Rente pageflow s26
Vollbild

Ein langjähriger Beitragszahler 
mit einem Verdienst von beispielsweise
 2.500 Euro brutto monatlich wird allenfalls eine Rente am Rande der Grundsicherung 
erreichen können.

Wichtig zu wissen:
Fast die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland, nämlich 44%, verdienen unter 2.500 Euro brutto im Monat.

Rente pageflow s26
Schließen
Zum Anfang
Ansicht vergrößern bzw. verkleinern

Zum Anfang
Ansicht vergrößern bzw. verkleinern

Zum Anfang
Ansicht vergrößern bzw. verkleinern

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden